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Botswana - Die unberührte Wildnis

Nördlich von Südafrika und westlich von Namibia liegt Botswana, ein Land mit unberührter Wildnis, unglaublich vielfältiger Tierwelt und atemberaubenden Landschaften. Weit weg vom Massentourismus kann man hier noch immer die grössten frei lebenden Tierherden Afrikas beobachten und bestaunen.

Botswana lässt sich sehr gut auf begleiteten Rundreisen entdecken, kann aber auch individuell bereist werden. Die Parks sind natürlich auch die grossen Hauptattraktionen des Landes wo man heute noch eine unberührte und unverfälschte Natur vorfindet. Besonders erwähnenswert sind der Chobe Nationalpark und das Okavango Delta im Norden, die Kalahari und der Makgadikgadi Park im Zentrum.

Unser Tipp: Für Individualisten empfehlen wir die Miete eines safaritauglichen Fahrzeugs mit Allradantrieb, da man mit dem normalen PW nur auf den geteerten Hauptstrassen wie dem Trans Kalahari Highway fahren kann, jedoch nicht auf den naturbelassenen Wegen in den faszinierenden Nationalparks.

Chobe Nationalpark:

Der Chobe Nationalpark gehört zu den berühmtesten der Welt, besitzt er doch mit mehr als 60'000 Elefanten die grösste Population dieser Dickhäuter weltweit. Des Weiteren bietet der Park auch Lebensraum für Antilopen, Löwen, Leoparden, Flusspferde, Hyänen, Kleinkatzenarten, Krokodile, Zebras, Giraffen, Gnus, Kudus, Warzenschweine sowie über 450 verschiedene Vogelarten. Von Wüste bis Sumpflandschaft gibt es im Chobe Nationalpark mehrere Vegatations- und Landschaftsformen. Bitte Zu beachten ist, dass von November bis April infolge der Regenzeit einzelne Strecken nur eingeschränkt befahrbar sind. Während dieser Zeit ist in der Savuti-Sektion die Wilddichte am Höchsten. Von Mai bis Oktober herrscht Trockenzeit, welche beste Bedingungen für Tierbeobachtungen bietet.

Okavango Delta

Das Okavango Delta gehört zu den zauberhaftesten Gebiete in Afrika. Es handelt sich um ein riesiges Feuchtgebiet inmitten der Kalahari Wüste. Der Fluss Okavango, welcher im westlichen Bergland von Angola entspringt, mündet nach rund 1600 Kilometern nicht ins Meer, sondern ergiesst sich mitten ins Sandmeer der Kalahari-Wüste. Die grossen Wassermengen lassen die Natur förmlich explodieren und verwandeln die öde Steppe in einen Garten Eden, ein gigantisches Mosaik aus Sümpfen, Wasserflächen, bewaldeten Inseln und fruchtbaren Weidgebieten. Das grösste Binnendelta der Welt füllt sich ab März allmählich mit dem Wasser des Okavango und erreicht die grösste Ausdehnung im Juni-August. Das besondere an diesem Inlanddelta ist, dass der Wasserstand seinen Höhepunkt erreicht, wenn im Umland Trockenzeit herrscht. Somit ist die Zeit von Juni bis September für Tierbeobachtungen besonders geeignet. An den Ufern liegen oft Krokodile die nach Beute Ausschau halten. In den Flussläufen tummeln sich unzählige Tierarten wie z.B Flusspferde, Antilopen, Elefanten, Büffel, Giraffen usw., welche in das riesige Feuchtgebiet ziehen.

Unser Tipp: Ein besonderes Highlight ist die Anreise mit einem Kleinflugzeug. Aus der Vogelperspektive erleben Sie das Naturspektakel, wie man es höchstens in den besten Tierdokumentarfilmen zu sehen bekommt 

Central Kalahari Game Reserve

Mit 58'000 qkm ist dies das fünfgrösste Naturreservat der Erde, welches vorwiegend aus Savanne und Halbwüste besteht. Roter Sand, trockenes Gras und einzelne Baumgruppen prägen das Bild dieser Halbwüstenregion. Im Central Kalahari Game Reserve ist die Regenzeit von November bis April am Besten geeignet, um die Tierwelt zu beobachten. Ein Highlight sind die mächtigen, schwarzmähnigen Kalaharilöwen, die nur noch hier in einer Zahl von ca. 600 Exemplaren zu finden sind. Die Zentrale Kalahari ist übrigens auch die Heimat der San (Buschleute), den Urbewohnern des südlichen Afrikas.

Makgadikgadi Pans

Mit mehr als 12.000 qkm Fläche ist dieses Gebiet das grösste Salzpfannengebiet der Welt. Es sind die Überreste eines riesigen Sees, der einst das gesamte Gebiet bedeckte. Zu den herausragenden Sehenswürdigkeiten zählen die Salzpfannen selbst, die man beispielsweise auf einer spektakulären Quad Bike Safari kennen lernen kann. Diese trockene Region zählt mit ihren Palmenwäldern und den vielen kleinen Salzpfannen zu den eindrucksvollsten aber auch einsamsten Plätzen Botswanas. Nach den Regenfällen im Frühjahr sind die Salzpfannen überflutet und die Wüste erblüht. Tausende Wasservögel, Flamingos, Pelikane und Steppentiere versammeln sich an den entstandenen flachen Seen.

Botswana gehört sicherlich zu den teureren Reisezielen, aber auch zu den Einzigartigsten. Wohl an keinem anderen Ort der Erde haben Sie die Möglichkeit die Natur so hautnah und auf so komfortable Art und Weise zu erleben. Mit den Geldern aus dem Tourismus werden viele Naturschutzmassnahmen gefördert. Wenn Sie in Botswana sind, werden Sie diesen Aspekt zu schätzen wissen, den Flora und Fauna sind hier wahrlich atemberaubend.

Unser Tipp 1: Aufgrund der hohen Auslastung der Camps, empfehlen wir Ihnen eine frühe Vorausbuchung (mindestens 6 Monate, vor allem für die Hochsaison Juni-Oktober).

Unser Tipp 2: Verbinden Sie Ihren Aufenthalt in Botswana mit dem Besuch eines weiteren Naturspektakels – den donnernden Viktoria Fällen an der Grenze zwischen Simbabwe und Sambia.

Eine Weiterreise nach Südafrika kann mit dem Rovos Rail fortgeführt werden. 


Für detaillierte Informationen sowie Preisangaben können Sie uns gerne persönlich, per Telefon oder per E-Mail kontaktieren.


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